Ein Jahr
Ich habe Wolkenhände durch die Tage geschoben
habe denen, die es wollten, ein farbenfrohes Lächeln geschenkt
habe den Schnee des Südhorns in meinem Mund übers Meer getragen
habe Monster vaporisiert und Schatten geboxt
habe ein Netz über die Stadt geworfen
habe neue Linien in meine Hände gegraben
habe Lieder inwendig gelernt
bin schöner geworden, bin geworden
habe Fenster aufgerissen und den Wind hereingelassen
habe des Sommers Nächte verschlafen
und den Septembermond durchwacht.
- und habe doch nie den Wandelwald verlassen.
Nun stehe ich wieder barfuß unter den Sternen
denselben Sternen, wieder,
die mir den Weg weisen,
den ich gegangen bin.
